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Wie ich das richtige Studium für mich gefunden habe! Die Europäische Medien und Business Akademie Hamburg (EMBA) Teil 2

posted by Vie 14. März 2017 2 Comments

Von Jos Beitrag über ihre Studienzeit inspiriert habe ich euch ja schon mal ein bisschen über meine Schulzeit erzählt. Heute soll es nun darum gehen, wie ich das richtige Studium für mich gefunden habe. Außerdem möchte ich euch erzählen, wie ich diese Zeit rückblickend betrachte. Schließlich bin ich seit nun mehr fast zwei Jahren im Berufsalltag angekommen! :-)

Als ich mein Abi 2011 nun endlich in der Tasche hatte hatte ich keinen konkreten Plan was ich eigentlich werden wollte. Ich schaute mir mehrere Design Schulen an. Überzeugen konnte mich keine. Auf die Frage, was man denn am Ende damit verdienen könnte und ob man damit erfolgreich wäre, war nämlich stets die selbe: „Also wenn du gut bist, dann ..“ Und was wenn ich nicht gut bin? Oder einfach nicht gut genug? Das hat schließlich viel mit Talent zu tun, da kann man noch so viel üben. 
Marketing studieren in Hamburg
Ich entschied mich dagegen. Das Hobby zum Beruf machen kam in diesem Fall nicht für mich in Frage. Doch was wollte ich denn dann tun? Irgendwas mit Medien wäre doch nice!
Eine ehemalige Freundin von mir wusste, im Gegensatz zu mir, ganz genau was sie wollte: Eventmanagement. Klingt cool dachte ich mir, vielleicht ist das ja auch das richtige für mich? Ich informierte mich über den Studiengang Hotel, Touristik und Eventmanagement an der EMBA (Europäischen Meiden und Business Akademie) in Hamburg. Nach langer Diskussion mit meinen Eltern erlaubten sie mir, mich zumindest auf diesen Studiengang zu bewerben. Schließlich ist die EMBA eine private Uni und das ist nun mal nicht gerade billig. 
Was sind meine Erfahrungen EMBA Hamburg?
Doch wie es das Schicksal so wollte, war der Hotel, Tourismus und Event Management Studiengang schon voll. Die Dame von der Akademie Beratung der Hochschule riet mir daraufhin mir den Studiengang Marketing, Marken und Medien mal genauer anzuschauen. 
Erfahrungen EMBA Hamburg
Nach meiner ersten Enttäuschung befasste ich mich mit dem Studienfach Marketing genauer und war begeistert. Das Studium passt noch viel besser zu mir! Ich freundete mich mit dem Gedanken an Marketing zu studieren und war bereits gespannt auf die angepriesenen Inhalte des Studiums.
Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen sprechen. Aber der Test, den ich 2011 abgelegt habe, um zum Studium zugelassen zu werden, war absolut machbar. Es wurde viel Allgemeinwissen abgefragt, etwas logisches Denken, einige Mathe Aufgaben, einen englischen Text analysieren und andere Dinge. Wenn ich mich recht erinnere hatte man den Test aber schon mit mehr als 50% bestanden. Das sollte auf alle Fälle gelingen, in meinen Augen.
Nun muss ich sagen, dass ich in einer sehr privilegierten Lage war. Meine Eltern kamen komplett für das private Studium auf, ich konnte weiterhin zu Hause wohne und mein PKW wurde auch weiterhin von meinen Eltern bezahlt. Somit konnte ich jegliches Geld, dass ich durch Promotion-, Call Center- und Hostess Jobs dazu verdiente, auch für mich behalten und musste lediglich für meine Tankfüllung, Bahn-Fahrkarte, Shopping & etc. selbst aufkommen.
Einige sagen ja, dass ich damit etwas verpasst hätte. Dass ich ja nicht wüsste wie das „wahre Studenten Leben“ aussehen würde. Das stimmt zum Teil bestimmt auch. Aber ehrlich gesagt vermisse ich das auch nicht. Genauso wenig wie ich es nicht vermisse mal für 1 Jahr Work & Travel, Au Pair oder Ähnliches gemacht zu haben. Ich habe das Gefühl, dass von der Gesellschaft inzwischen erwartet wird, dass man das mal gemacht haben muss. Aber ich sehe das nicht so. Ich finde, jeder sollte hier seine eignen Entscheidungen treffen dürfen. Und mich hat das Ausland nie gereizt, von einem Urlaub mal abgesehen. Ausziehen stand für mich ebenfalls nie zur Debatte. Da ich privat studiert habe, war dafür einfach kein Geld mehr über. Abgesehen davon habe ich mich schon immer super mit meiner Mutter verstanden und die Uni war gerade mal 1 1/2 Stunden mit Öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt. 30 -40 Minuten, wenn ich mir die Fahrt mit dem Auto gegönnt habe.
Studium an der Europäischen Medien und Business Akademie in Hamburg
Das Studium selbst war in meinen Augen absolut hervorragend. Die Inhalte die vermittelt werden sind absolut relevant. Vom wissenschaftlichen Arbeiten, über Kommunikation bis Präsentation bis hin zu Informatik. Einem werden hier extrem viele Soft Skills an die Hand gegeben, die man im Arbeitsleben einfach braucht. Excel, PowerPoint & Word? Grundkenntnisse in HTML, WordPress, Datenbanken bauen, Photoshop und InDesign? Selbstsicher vor Gruppen Präsentationen halten? Gruppenarbeiten unter Stress fertigstellen? Alles kein Problem für mich und das verdanke ich meinem Studium an der EMBA.
Die Dozenten sind keine Professoren, die seit Ewigkeiten den gleichen Mist unterrichten. Es sich Experten direkt aus der Branche, die das dozieren, was sie während ihres Berufslebens gelernt haben. Klar ist da auch mal der ein oder andere Dozent dabei, der nicht so cool war. Aber das hat man schließlich überall, oder?Studentin-EMBA-Hamburg-Erfahrungen-Europäischen-Medien-und-Business-Akademie-Erfahrung-EMBA-Hamburg
Kritik an der Europäischen Medien und Business Akademie in Hamburg

Meine Kommolitonen waren oftmals sehr gut darin das Studium schlecht zu reden. Völlig zu unrecht in meinen Augen. Wenn man vergleicht, wie es an anderen Unis zugeht ist die EMBA echter Luxus und die vermittelten Inhalte einfach hervorragend. Durch den Aufbau des Studium hat man zudem keine nervigen Klasurphasen.

Je nachdem welches Fach unterrichtet wird dauert der Block ein bis drei Wochen. Also hat man von morgens bis abends jeden Tag das gleiche Fach und schreibt die Klasur direkt im Anschluss. Somit hat man den Inhalt des Unterrichts noch sehr gut vor Augen und muss deutlich weniger lernen als zum Beispiel in der Schule.

Ich kann die EMBA wirklich jedem empfehlen, der etwas mit Medien studieren möchte und das nötige Geld zur Verfügung hat.

 

Was habt ihr studiert? Wie hat euch euer Studium gefallen?

 

xx

eure Vie

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2 Comments

Melia Beli 16. März 2017 at 22:54

Das hört sich in der Tat nach einem sehr interessanten Studiengang an und ich finde es gibt nichts besseres, als wenn man mit dem, was man studiert hat, glücklich geworden ist. Nachdem mein erstes Studiumsfach nicht das Wahre war, habe ich gewechselt und genau das gefunden, wonach ich gesucht habe – manchmal muss die eine Tür erst zugehen, bevor sich eine andere öffnet :)

Allerliebst
Melina
http://www.meliabeli.de

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Sophia 19. März 2017 at 0:25

Ein wirklich sehr hilfreicher und inspirierender Artikel :)

Ganz liebe Grüße,

Sophia

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